Zimbardos Stanford-Gefängnisversuch

1971 machten sich der Psychologe Philip Zimbardo und seine Kollegen auf den Weg, um ein Experiment zu entwickeln, das die Auswirkungen des Häftlings- oder Gefängnisaufsehens untersuchte. Bekannt als das Stanford-Gefängnis-Experiment, wurde die Studie zu einer der bekanntesten in der Geschichte der Psychologie. Zimbardo, ein ehemaliger Klassenkamerad von Stanley Milgram (der vor allem für sein berühmtes … weiterlesenZimbardos Stanford-Gefängnisversuch

Charles K. Hoflings Krankenhaus-Experiment des Gehorsams

Charles K. Hoflings Krankenhaus-Experiment des Gehorsams

Zielen Hofling (1966) schuf eine realistischere Studie über Gehorsam als Milgram’s, indem er Feldstudien an Krankenschwestern durchführte, die nicht wussten, dass sie an einem Experiment beteiligt waren. Methode Das Verfahren beinhaltete ein naturalistisches Feldversuch mit 22 (echten) Nachtschwestern. Dr. Smith (ein Handlanger) ruft die Krankenschwestern im Krankenhaus an (bei 22 verschiedenen Gelegenheiten) und bittet sie, … weiterlesenCharles K. Hoflings Krankenhaus-Experiment des Gehorsams

Theorie der kognitiven Dissonanz

Kognitive Dissonanz bezieht sich auf eine Situation, in der widersprüchliche Einstellungen, Überzeugungen oder Verhaltensweisen vorkommen. Dies erzeugt ein Gefühl von geistigem Unbehagen, das zu einer Veränderung in einer der Einstellungen, Überzeugungen oder Verhaltensweisen führt, um das Unbehagen zu reduzieren und das Gleichgewicht wiederherzustellen. Zum Beispiel, wenn Menschen rauchen (Verhalten) und wissen, dass das Rauchen Krebs … weiterlesenTheorie der kognitiven Dissonanz

Kognitive Verhaltenstherapie

Kognitive Verhaltenstherapie

Die Kognitive Verhaltenstherapie (Cognitive Behavioral Therapy, CBT) ist eine Form der Gesprächstherapie, die zur Behandlung von Menschen mit einem breiten Spektrum von psychischen Problemen eingesetzt werden kann. CBT basiert auf der Idee, dass, wie wir denken (Kognition), wie wir fühlen (Emotion) und wie wir handeln (Verhalten), alle zusammenwirken. Konkret bestimmen unsere Gedanken unsere Gefühle und … weiterlesenKognitive Verhaltenstherapie

Theorien der selektiven Aufmerksamkeit

Wir werden ständig von einer endlosen Vielfalt an inneren und äußeren Reizen, Gedanken und Emotionen bombardiert. Angesichts dieser Fülle von verfügbaren Daten ist es erstaunlich, dass wir für alles einen Sinn haben! In unterschiedlichen Wirkungsgraden haben wir die Fähigkeit entwickelt, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren und den Rest zu blockieren. Selektive Aufmerksamkeit ist der … weiterlesenTheorien der selektiven Aufmerksamkeit

Jean Piagets Theorie der kognitiven Entwicklung

Jean Piagets Theorie der kognitiven Entwicklung

Piagets (1936) Theorie der kognitiven Entwicklung erklärt, wie ein Kind ein mentales Modell der Welt konstruiert. Er widersprach der Vorstellung, dass Intelligenz ein festes Merkmal sei, und betrachtete die kognitive Entwicklung als einen Prozess, der durch biologische Reifung und Interaktion mit der Umwelt stattfindet. Piaget war in den 1920er Jahren am Binet Institute beschäftigt, wo … weiterlesenJean Piagets Theorie der kognitiven Entwicklung

B.F. Skinner | Operantenkonditionierung

B.F. Skinner Operantenkonditionierung

Die Operantenkonditionierung ist eine Lernmethode, die durch Belohnungen und Strafen für das Verhalten erfolgt. Durch operante Konditionierung stellt ein Individuum eine Assoziation zwischen einem bestimmten Verhalten und einer Konsequenz her (Skinner, 1938). In den 1920er Jahren hatte John B. Watson die akademische Psychologie verlassen, und andere Verhaltensforscher wurden immer einflussreicher und schlugen neue Formen des … weiterlesenB.F. Skinner | Operantenkonditionierung

Klassische Konditionierung

Die klassische Konditionierung (auch bekannt als Pavlovianische Konditionierung) lernt durch Assoziation und wurde von Pavlov, einem russischen Physiologen, entdeckt. Einfach ausgedrückt, werden zwei Reize miteinander verknüpft, um eine neu erlernte Reaktion bei einer Person oder einem Tier zu erzeugen. John Watson schlug vor, dass der Prozess der klassischen Konditionierung (basierend auf Pavlovs Beobachtungen) in der … weiterlesenKlassische Konditionierung

Piagets Theorie der moralischen Entwicklung

Piaget (1932) interessierte sich vor allem nicht dafür, was Kinder tun (d.h. ob sie gegen Regeln verstoßen oder nicht), sondern dafür, was sie denken. Mit anderen Worten, er interessierte sich für die moralische Argumentation von Kindern. Piaget interessierte sich für drei Hauptaspekte des kindlichen Verständnisses von moralischen Fragen. Sie waren das Verständnis der Kinder für … weiterlesenPiagets Theorie der moralischen Entwicklung

Objektbeständigkeit

Objektbeständigkeit

Die wichtigste Entwicklung während der sensomotorischen Phase ist das Verständnis, dass Objekte existieren und Ereignisse in der Welt unabhängig von den eigenen Handlungen auftreten (“das Objektkonzept”, oder “Objektpermanenz”). Objektpermanenz bedeutet zu wissen, dass ein Objekt immer noch existiert, auch wenn es verborgen ist. Es erfordert die Fähigkeit, eine mentale Darstellung (d.h. ein Schema) des Objekts … weiterlesenObjektbeständigkeit

Ödipuskomplex

Ödipuskomplex

Der Ödipuskomplex ist ein Begriff, den Sigmund Freud in seiner Theorie der psychosexuellen Entwicklungsstufen verwendet, und ist der Oberbegriff für Ödipus- und Elektra-Komplexe. Der Ödipuskomplex tritt während des phallischen Entwicklungsstadiums (Alter 3-6 Jahre) auf, in dem die Quelle der Libido (Lebenskraft) in den erogenen Zonen des kindlichen Körpers konzentriert ist (Freud, 1905). Während dieser Phase … weiterlesenÖdipuskomplex

Grundlegender Attributionsfehler

Grundlegender Attributionsfehler

Der grundlegende Attributionsfehler (auch bekannt als Korrespondenzvorurteil oder Überattributionseffekt) ist die Tendenz, dass Menschen die Disposition oder persönlichkeitsbasierte Erklärungen für Verhaltensweisen, die bei anderen beobachtet werden, überbetonen und situative Erklärungen unterbetonen. Mit anderen Worten, Menschen haben eine kognitive Verzerrung zu gehen, dass die Handlungen einer Person davon abhängen, welche “Art” von Person diese Person ist, … weiterlesenGrundlegender Attributionsfehler

Verhaltensforschung and Verhaltensorientierter Ansatz

Behaviorism bezieht sich auf einen psychologischen Ansatz, der wissenschaftliche und objektive Untersuchungsmethoden betont. Der Ansatz befasst sich nur mit beobachtbarem Reiz-Reaktions-Verhalten und besagt, dass alle Verhaltensweisen durch Interaktion mit der Umwelt erlernt werden. Die behavioristische Bewegung begann 1913, als John Watson einen Artikel mit dem Titel “Psychologie, wie der Behaviorist sie sieht” schrieb, der eine … weiterlesenVerhaltensforschung and Verhaltensorientierter Ansatz

Bindungstheorie und ihre Phasen

Bindungstheorie und ihre Phasen

Bindung ist eine tiefe und dauerhafte emotionale Bindung, die eine Person über Zeit und Raum miteinander verbindet (Ainsworth, 1973; Bowlby, 1969). Der Anhang muss nicht gegenseitig sein. Eine Person kann eine Bindung zu einer Person haben, die nicht geteilt wird. Bindung ist gekennzeichnet durch spezifische Verhaltensweisen bei Kindern, wie z.B. die Suche nach der Nähe … weiterlesenBindungstheorie und ihre Phasen

Konrad Lorenz’ prägende Theorie

Konrad Lorenz prägende Theorie

Lorenz (1935) untersuchte die Mechanismen der Prägung, bei der einige Tierarten eine Bindung an das erste große bewegliche Objekt bilden, dem sie begegnen. Dieser Prozess deutet darauf hin, dass die Bindung angeboren und genetisch programmiert ist. Er nahm eine große Portion Gänseeier und behielt sie, bis sie im Begriff waren, auszubrüten. Die Hälfte der Eier … weiterlesenKonrad Lorenz’ prägende Theorie